Bei der TV-Inspektion – auch Kanal-Kamerabefahrung genannt – wird eine hochauflösende Kamera durch die Rohrleitung geführt. So lassen sich Schäden und Verstopfungsursachen exakt lokalisieren, ohne aufzugraben. Hier erfahren Sie, wie das Verfahren funktioniert und wann es sich lohnt.
Was ist eine TV-Inspektion?
Eine kleine, fahrbare oder schiebbare Kamera wird in die Leitung eingeführt und überträgt Live-Bilder. Der Techniker erkennt Risse, Versätze, Wurzeleinwuchs, Ablagerungen oder Rohrbrüche – metergenau verortet. Das Ergebnis wird als Video dokumentiert.
Wann ist eine Kamerabefahrung sinnvoll?
- Bei wiederkehrenden Verstopfungen ohne erkennbare Ursache.
- Vor einem Immobilienkauf, um den Zustand der Leitungen zu prüfen.
- Nach Setzungen oder Baumaßnahmen im Grundstück.
- Als Grundlage für eine geplante Kanalsanierung.
- Im Rahmen einer Dichtheitsprüfung.
Ablauf in der Praxis
Zuerst wird die Leitung bei Bedarf mit der Hochdruckspülung gereinigt, damit die Kamera freie Sicht hat. Anschließend erfolgt die Befahrung, die Auswertung und – falls nötig – eine Empfehlung für die Reparatur. Sie erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation mit Foto- und Videomaterial.
Was kostet eine TV-Inspektion?
Je nach Leitungslänge und Aufwand liegen die Kosten meist zwischen 150 und 300 €. Wird die Inspektion mit einer Reinigung kombiniert, ist das oft günstiger als zwei getrennte Einsätze. Den genauen Preis nennen wir vorab als Festpreis.
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