Defekte Abwasserrohre mussten früher aufwendig freigelegt werden. Heute lassen sich viele Schäden grabenlos beheben – mit dem Inliner-Verfahren. Wir erklären, wie die Schlauchlining-Methode funktioniert und warum sie so beliebt ist.
Was ist ein Inliner?
Ein Inliner ist ein mit Kunstharz getränkter Schlauch, der in die beschädigte Leitung eingezogen und dort ausgehärtet wird. Es entsteht ein neues, nahtloses Rohr im alten Rohr – ganz ohne Bagger. Man spricht auch von Schlauchlining oder Relining.
Die Vorteile der grabenlosen Sanierung
- Kein Aufgraben: Garten, Einfahrt und Pflaster bleiben unberührt.
- Schnell: Viele Sanierungen sind an einem Tag erledigt.
- Langlebig: Das neue Rohr hält in der Regel Jahrzehnte.
- Kostengünstiger als ein kompletter Rohraustausch mit Erdarbeiten.
So läuft eine Inliner-Sanierung ab
Zunächst klärt eine TV-Inspektion den Schaden. Danach wird die Leitung gründlich per Hochdruck gereinigt. Der getränkte Liner wird eingebracht, mit Druck an die Rohrwand gepresst und mit Warmwasser, Dampf oder UV-Licht ausgehärtet. Eine abschließende Kamerafahrt dokumentiert das Ergebnis.
Wann ist eine Kanalsanierung nötig?
Typische Anlässe sind Risse, undichte Muffen, Wurzeleinwuchs oder eine nicht bestandene Dichtheitsprüfung. Ob das Inliner-Verfahren passt, hängt vom Schadensbild ab – wir beraten Sie gern. Mehr zur Leistung finden Sie auf unserer Seite Kanalsanierung.
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